Dienstag, 30. April 2024
29.04.24
Montag. Viel geträumt, ich erinnere mich nur noch an eine vorgestellte Kneipenschlägerei. Die Katze liegt morgens wieder auf meiner Hüfte, die Welt ist in Ordnung. Stehe um 5:30 auf, habe kurz den Impuls, raus zu gehen. Aber der Kaffeedurst ist stärker und die erste Stunde vergeht so schnell, danach muss ich mich einloggen. Trotzdem mal festhalten den Gedanken, einfach morgens direkt eine Runde drehen, den imaginären Hund Gassi führen.

Im Homeoffice endlich das Thema mit dem unangnehmen Externen abgeschlossen. Also hoffentlich abgeschlossen.

Ich erledige viel, es fühlt sich gut an. Trotzdem fühle ich mich unruhig, rastlos. Zuhause sein, es gemütlich haben, da denke ich immer noch eher an gemeinsames Zocken mit M als an die Realität. Was so natürlich auch nicht stimmt, denn es war sehr real, mit der Stimme des geliebten Menschen im Ohr etwas online zu unternehmen. Was Spiele angeht, bin ich immer noch leicht auf Entzug, ich spüre den Pull und wenn es ein Spiel gäbe, das mich wirklich interessieren würde, dann würde ich es vermutlich zumindest antesten.

Ein paar Stunden später lasse ich ESO im Hintergrund updaten. Nur mal so. Es dauert mehr als eine Stunde, war also ganz gut, falls ich irgendwann mal spontan reinschauen möchte. Heute allerdings nicht.

Heute fahre ich nachmittags in die Stadt, zu einer weiteren Verabredung mit dem großen Modegeschäft. Ich frge S ob sie Lust hat, sich mit mir dort zu treffen und sie hat. Nach einem ortstypischen ÖPNV-Umweg (wegen der Störung einer Linie und der daraus resultierenden erheblichen Verspätung fahre ich zu einer anderen Umsteigehaltestelle, von der aber gerade wegen einer Störung gar keine Linie in die richtige Richtung fährt, weshalb ich wieder zurück fahren und auf die erste Linie warten muss) erreiche ich immer noch fast pünktlich den großen Laden. Konservative Angaben zu meiner geschätzten Ankunftszeit bewähren sich doch immer wieder.

Es ist mäßig voll und ich finde eine schöne Umkleidekabine in einer ruhigen Ecke und ich finde auch eine sehr schöne schwarze Leinenhose in einer unerwarteten Größe. Wenn es so weiter geht dürfte mir in einigen Wochen die nächstkleinere Größe besser passen, aber im Moment möchte ich es bequem und schön haben, deshalb kaufe ich die Hose und freue mich sehr. S freut sich ebenfalls. Da ich die Hose gerne noch in einer anderen Farbe hätte, gehen wir in ein weiteres Geschäft, das nur diese Marke führt aber nicht die Farbe, die hätten sie nicht bestellen können. Die großen Geschäfte könnten das, sie nicht. Abgründe tun sich auf, in die ich gar nicht genauer schauen will. Ich kaufe trotzdem noch eine weitere scharze Hose und eine in einer anderen Passform und hellgrau, lasse mich hier von der kleineren Größe überzeugen, die wirklich am Po besser sitzt. Und ich mag die Vorstellung, dass sie im Urlaub gut passen wird.

Wir gehen Hand in Hand zurück zur Bahn, es ist spät und wir sind hungrig. Fahren zwei Stationen zusammen, dann muss S aussteigen und ich würde auch gerne. Auch jetzt noch Fahrplanunregelmäßigkeiten, ich habe aber letztlich Glück, der Anschluß kommt sofort.

1,5 Stunden später als sonst esse ich, schaue dabei eine Doku über Zugreisen in Südkorea. Spüle, bereite meine Tasche für den morgigen Büro- und Kiesertag vor und mache mich bettfertig. Schaue die erste Staffel Fallout zu Ende, finde es weiterhin sehr gut. Mache um 22:30 das Licht aus, habe aber noch Restaufregung in mir vom Tag und scrolle noch ein bisschen im Handy.

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